Thanksgiving

13. Dezember 2006

Donnerstag 23. November 2006

Jeden 4. Donnerstag im November wird in den USA Thanksgiving gefeiert. Thanksgiving ist in den USA ein staatlicher Feiertag und wird von vielen als der höchste im Jahr betrachtet. Es kommt die ganze Familie zum traditionellen Thanksgivingessen zusammen. Üblicherweise gibt es Truthahn mit Kartoffeln, Kürbisauflau und allerlei Gemüse. Zum Nachtisch werden Beeren, Obst und Nüsse gereicht. Je nach Glaubensrichtung und Intensität wird das Essen mit einem Dankgebet begonnen, oder die Teilnehmer sagen der Reihe nach, wofür sie in diesem Jahr dankbar sind.
Wir haben in diesem Jahr nicht Thanksgiving gefeiert. Sven war arbeiten und es wäre wohl auch daran gescheitert, dass ich keinen Truthahn zubereiten kann. So ist in diesem Jahr der 4.Donnerstag im November ein ganz normaler Tag gewesen. Aber jetzt habe ich ein Jahr Zeit und kann lernen typisch amerikanische Gerichte zu kochen, um im nächsten Jahr mein Glück mit dem Essen zu testen.

Lauter lustige Tiere

5. Dezember 2006

Es scheint, als ob wir uns eine wirklich ruhige gegend zum Wohnen ausgesucht haben.

Jedenfalls haben wir taeglich Besuch von diversen Tieren unter unserem Balkon. Unter anderem Eichhoernchen, Rehe und den “ganz roten” Vogel.

Hier ein paar Bilder:

Der erste Eindruck

5. Dezember 2006

Ich habe mal ein paar Bilder aus unserer Wohnung hochgeladen.

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Couchgarnitur annehmen

17. November 2006

Freitag 17. November:

Neuer Tag neues Glück. Ich war gerade auf dem Weg zur Hausverwaltung um unseren Schaden an der Toilette zu melden, da kam auch schon ein Möbelwagen. Also erstmal kehrt und fragen, ob unsere Couch geliefert wird. Bis zum Möbelwagen konnte ich mir dann auch überlegen, wie ich nach den Möbeln fragen kann. Das hat auch alles reibungslos funktioniert.

Die netten Herren von der Spedition hatten unsere Chouch und ich musste ihnen erstmal zeigen, wo alles hin soll. Hätten Sven und ich schon gewußt, wie wir alles stellen wollten, dann hatten mir die netten Herren von der Spedition auch alles passend aufgestellt. Naja, so schlüssig waren Sven und ich uns aber noch nicht und ich habe erstmal alles mitten im Wohnzimmer platzieren lassen. Die Verständigung hat ohne weiter Probleme funktioniert, wobei ich froh war, dass es keine richtigen Amerikaner waren. Amerikaner sprechen seeeehr schnell und nuscheln. Die Lieferanten sprachen langsam und deutlich, nur ihr spanisch habe ich nicht verstanden :-)

Anschließend habe ich mich dann wieder auf den Weg zur Verwaltung gemacht. Dort saß auch Amber, sie ist für die Mieter im Haus zuständig und wir hatten mit ihr die Schlüsselübergabe gemacht. Ich musste ihr also nur noch erklären, was mein Problem ist. Zum Glück hatte ich das Abgebrochene Teil mitgenommen und konnte es ihr unter die Nase halten. Sehr angenehm war, dass sie selbst nicht wusste wie es heißt und es einer Kolegin gegenüber einfach mit “that thing” betitelt hat. Wir standen dann mit drei Frauen davor und keiner wusste so recht, wie wir das abgebrochene Teil beschimpfen sollten :-)

Nach einer guten Stunde klopfte es an der Tür und ein Handwerker war da. Es dauerte keine 15 Minuten und alles war wieder repariert. Die Reparatur hat uns nichts extra gekostet. Ich musste nur noch einen Reperaturschein entgegen nehmen und der Handwerker war auch schon wirder verschwunden. Das nenne ich Service. Wenn ich mir überlege, wie lange man in Deuschland auf einen Handwerker warten muss, selbst wenn dringend einer benötigt wird. Alles ging einfach nur schnell und wurde ordentlich gemacht.

Der restliche Tag war dann auch recht unspektakulär. Ich habe nur noch weiter geputzt und mich gefreut, als Sven am Abend wieder da war.

Sven muss arbeiten

16. November 2006

Sven hat heute seinen ersten Arbeitstag in den USA und ich bin damit ofiziell zur Hausfrau befördert worden :-) Naja, in den letzten Tagen ist so viel liegen geblieben, dass mir bestimmt nicht langweilig wird und der erste große Wohnungsputz steht auch mal an. Also habe ich mich den Tag damit beschäftigt die Wohnung aufzuräumen und zu säubern.

Am Abend habe ich das erste mal in unserer Wohnung gekocht. Es gab nur Nudeln mit Soße, aber das reichte auch für den Anfang. Als Sven wieder zurück war, konnten wir gemütlich essen und er hat mich vor neue Herausforderungen gestellt. Ich weiß nicht wie, aber der Drücker von unserer Toilettenspülung ist abgebrochen. Da die Verwaltung schon geschlossen hat und die Spülung noch einigermaßen zu bediehnen ist, werde ich wohl morgen früh mein Glück im Büro versuchen. Ich habe keine Ahnung, wie ich unser Problem auf Englisch erklären soll und weiß noch nicht einmal, wie das Teil im Deutschen heißt. Aber irgendwie soll das wohl funktionieren.

Das war dann auch schon unser Tag.

Das Paradies!!!

15. November 2006

Mitwoch 15. November

Heute ist Sven mit mir in die Mall Of America gefahren. Das ist das größte Einkaufszentrum in den ganzen USA. Vergesst das Centro in Oberhausen, das ist lediglich ein Fliegenschiss im Gegensatz zu der Mall. Es warteten 3 Ebenen voll mit Geschäften auf mich, die alle erkundet werden wollten. In der Mitte der Mall Of America ist ein kleiner Freizeitpark mit Achterbahn und Wildwasserbahn und weiteren Fahrgeschäften. Der pure Wahnsinn.

Direkt unter der Mall Of America befindet sich ein Seeaquarium. Dieses haben wir besucht, nachdem wir die erste Ebene der Mall erkundet hatten. Natürlich haben wir uns gleich eine Jahreskarte für das Aquarium besorgt. Die war nur unwesentlich teurer als eine Tageskarte und sollte sich auf jeden Fall für uns lohnen. Erst ging es im Gebäude eine Art Pfad entlang mit Tieren, die in Minnesota leben (natürlich nicht echt). Anschließend ging es dann weiter runter im Gebäude und wir sind durch einen Glasgang gelaufen. Das war echt ein komisches Gefühl. Um uns herum war nur Wasser und von kleinen Fischen über große Haie, schwamm alles in dem Aquarium. Ich muss sagen, das war wirklich faszinierend. Anschließend konnte man natürlich noch jede Menge Souveniers kaufen an denen wir schweren Herzens vorbei gegangen sind, bzw. Sven musste mich daran vorbei ziehen *grins*
Ich fühlte mich wie ein kleines Kind. Ein Einkaufszentrum, ein Freizeitpark und ein Seeaquarium, nur Weihnachten kann schöner sein. Ansonsten haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Arbeitserlaubnis die 2te

14. November 2006

Dienstag 14. November

Arbeitserlaubnis die 2te. Um meine Arbeitserlaubnis zu bekommen, hat Sven heute unseren Drucker an den Laptop angeschlossen. Wir sind mal wieder auf der Internetseite der USCIS gewesen und haben dort online einen Termin für mich vereinbart. Dafür wurde eine extra Seite angezeit, welche wir ausdrucken mussten.

Mit dem Wisch sind wir dann wieder zur USCIS gefahren und durften das Gebaude betreten. *juchuuuu*
Zu nächst mussten wir die Sicherheitskontrolle durchlaufen. Es durften keine Kameras oder Handys mitgeführt werden, was für Sven schon zur Herausforderung wurde, da er immer mindestens zwei Handys mit sich trägt :-) Und dann wollten sie auch noch, dass er alle Metallgegenstaende die er bei sich traegt in so eine kleine Box tut. Naja, was soll ich sagen, nach etwa 15 Minuten und viel Schmunzeln der Security Leute war er endlich fertig und wir konnten weiter. :-)
Die Sicherheitskontrolle passiert, mussten wir dann zu einem Schreibtisch im selben Raum und uns dort anmelden. D.h. unsere Papiere wurden kurz gesichtet und unsere Einladung geprüft. Anschließend bekamen wir eine Nummer, mit der wir aufgerufen werden sollten. Es ging durch das gesamte Gebäude bis in die hinterste Ecke im Keller.

Dort angelangt, kamen wir in einen Raum mit Stühlen in der Mitte und Schaltern rund herum. Unsere Nummer wurde auch dierekt an einem Schalter angezeigt und wir brauchten uns nicht zu setzen. Am Schalter haben wir dann dem guten Mann hinter der Glaswand unser Anliegen vorgetragen. Kurz, ich möchte eine Arbeitserlaubnis beantragen. Schön und gut, er hat uns auch verstanden, aber leider war die Antwort: In der Behörde werden keine Antraege mehr angenommen. Wir müssen alle Unterlagen per Post an eine Stelle in Nebraska schicken. Super, damit wollte der gute Mann hinter der Scheibe uns auch wieder entlassen.

Wir haben ihn dann noch kurz genötigt meine Unterlagen auf Vollständigkeit zu prüfen und sind unverrichteter Dinge wieder gegangen. Der ganze Aufwand war also umsonst. Zum zweiten mal :-(
Dafür war es erst 14:00 Uhr Mittags und wir haben uns dazu entschlossen in unser Apartment zu ziehen. Wir haben nur kurz unsere restlichen Sachen bei Stefan abgeholt und sind dann dierekt in unser Apartment gefahren, um dort die Schränke mit unseren Sachen zu füllen und unsere Koffer auszupacken.

Es war wirklich ein gutes Gefühl in unseren eigenen 4 Wänden anzukommen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Arbeitserlaubnis und IKEA

13. November 2006

Ich brauche eine Arbeitserlaubnis. Sven, der Glückspilz, hat seine Arbeitserlaubnis direkt durch das Visum bekommen. Meine muss leider hier in den USA beantragt werden und bis zur Bestätigung der Bearbeitung können, wenn ich Pech habe, 3 Monate vergehen. Wenn alles gut läuft dann halte ich in spätestens 3 Monaten meine Arbeitserlaubnis in der Hand.

Auf der Internetseite der USCIS, der Behörde in der ich de Arbeitserlaubnis beantragen muss, steht, dass man einen Termin machen kann aber nicht muss. Desweiteren steht auf der Seite geschrieben, dass man seinen Antrag auch per Post schicken kann aber nicht muss (wird spaeter noch interessant!). Da Sven und ich uns nich sicher waren, ob wir auch alle Unterlagen zusammen haben, sind wir direkt zur USCIS gefahren um dort den Antrag einzureichen.

An der USCIS angekommen sind wir durch die erste Tür durch und standen vor einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Eine Sicherheitsangestellte wollte zuerst eine Einladung zu einem Termin sehen, bevor wir weiter gehen hätten können. Die hatten wir natürlich nicht. Auf der Internetseite stand ja, man kann einen Termin vereinbaren und nicht man muss einen Termin vereinbaren. Damit waren wir auch schon gescheitert. Ohne den Ausdruck einer Terminvereinbahrung brauchten wir erst gar nicht durch die Sicherheitskontrolle und durften das Gebäude sofort wieder verlassen.

Naja, wenigstens war IKEA schon in Sichtweite und wir sind direkt dahin gefahren. Was soll ich sagen, es gab tatsächlich noch Möbel die wir brauchen konnten. Also blieb uns keine andere Wahl, als unser Auto mit neuen Möbeln und Kleinigkeiten für die Wohnung voll zu stopfen und in unser Apartment zu bringen. Anschließend haben wir noch versucht das Chaos in unserem Apartment zu beseitigen und haben den ersten Großeinkauf mit Lebensmitteln, etc. gemacht. Auf unserem Weg sind wir im Aldi, Walmart und einigen weiteren Geschäften gewesen. So füllte sich dann endlich unser Kühlschrank.

Immernoch Möbel

12. November 2006

Sonntag 13. November

Heute haben wir unser Sofa und unsere Matratze fürs Bett bestellt. Ansonsten haben wir den Tag damit verbracht, Möbel aufzubauen. Ich war wirklich froh, als es weniger Packete wurden. Die Wohnung füllte sich weiter mit Möbeln und unser Kartonberg wuchs weiter an. Wir haben es tatsächlich geschaft und die letzten Kartons ausgepackt und die Möbel alle aufgebaut. Jetzt kann ich wahrscheinlich bei IKEA anfangen und dort Möbel aufstellen :-)┬ Damit war der Tag dann auch wieder zu Ende und wir mussten auf den nächsten Morgen warten.

So viel zu tun

11. November 2006

Heute haben wir endlich unser Auto gekauft. Es ist der Oldsmobile Bravada vom Vortag geworden. Nachdem er vom Händler nochmal auf Ölverlust gecheckt wurde und sich rausstellte, dass es nichts schlimmes ist, haben wir den Wagen gekauft. Diesmal ging alles relativ einfach. Den Preis hatten wir am Vortag ausgehandelt und der Händler hatte schon alle Papiere vorbereitet. Nach einer guten Stunde ausfüllen und ein paar Fragen zur Bediehnung des Autos, konnten wir den Oldsmobile endlich unser eigen nennen. Einzieger Nachteil, der Wagen hat keine Bediehnungsanleitung und jede Menge Knöpfe zum drücken. Aber Spätestens wenn wir den Blinker betätigen wollen und der Scheibenwischer angeht, werden wir wissen, dass es der falsche Knopf war :-)

Ansonsten ging es direkt in unsere Wohnung zum Möbel aufbauen. Von Billy über Bonde und Malm, wir haben alles und damit eine Menge arbeit. Naja, nachdem wir für das erste Möbelstück noch 1 1/2 Stunden gebraucht haben, sind wir nach und nach schneller geworden und haben neue persönliche Rekorde im Möbel aufbauen aufgestellt. Jedes Mal, wenn wir dachten, jetzt wird es langweilig, wir müssen die Bauanleitung nicht mehr entziffern, mussten wir leider feststellen, dass IKEA seine Schrauben doch ab und zu verändert. Trotzdem leerten sich nach und nach die Kartons und ein Möbelstück nach dem anderen wurde fertig.

Zum Abend hin bekamen wir es dann mit der Angst zu tun. Wir hatten kaum noch Möbel zum aufbauen und sind kurzerhand mal wieder zu IKEA gefahren :-) Dort haben wir dann fröhlich weiter eingekauft und unsere Wohnung mit neuen Möbelpaketen gefüllt. Ntürlich wollten auch die alle aufgebaut werden, aber nicht mehr heute. Bis wir IKEA verlassen und alles in unsere Wohnung geschafft hatten (zum Glück haben wir einen Fahrstuhl im Haus und mussten nicht in den 2. Stock laufen), war es auch schon 22:00 Uhr und wir sind wieder zu Stefan gefahren um hundemüde einzuschlafen.